Fristen zuerst
Im Insolvenz- und Sanierungsrecht laufen Fristen, ob man sie kennt oder nicht. Jeder Beitrag nennt deshalb die entscheidenden Fristen und ihre gesetzliche Grundlage.
Wissen
Verständliche Beiträge zu Fragen, die in Krise, Sanierung und Insolvenz immer wieder aufkommen – dazu ein Werkzeug für eine erste Einschätzung und ein Glossar der wichtigsten Fachbegriffe.
Orientierung
Ob drohende Zahlungsunfähigkeit, ein Schreiben des Insolvenzverwalters oder die Kreditkündigung der Bank: Wer die Grundregeln kennt, trifft bessere Entscheidungen und versäumt keine Fristen. Unsere Beiträge erklären die Rechtslage sachlich, mit konkreten Prüfschritten und Checklisten – laufend ergänzt seit 2024.
Im Insolvenz- und Sanierungsrecht laufen Fristen, ob man sie kennt oder nicht. Jeder Beitrag nennt deshalb die entscheidenden Fristen und ihre gesetzliche Grundlage.
Statt abstrakter Theorie finden Sie Prüfschritte, typische Fehler und Checklisten, mit denen Sie Ihre Lage selbst strukturieren und ein Beratungsgespräch vorbereiten können.
Wir beraten Schuldner und Gläubiger, Unternehmen in der Krise und ihre Vertragspartner. Wo es für Ihre Entscheidung wichtig ist, zeigen die Beiträge deshalb auch, wie die jeweils andere Seite argumentiert.
Sanierungsrecht
Für Geschäftsleiter und Gesellschafter, die ihr Unternehmen retten wollen, bevor ein Insolvenzverfahren nötig wird: Krisenfrüherkennung, Gutachten, Gläubigerverhandlungen, StaRUG, Verwertung und die Rollen der Beteiligten.
Darstellender und gestaltender Teil, Auswahl der Betroffenen, Gleichbehandlung, Cross-Class Cram-down, Minderheitenschutz und Planwirkungen – mit Beispiel.
Was die Bank schon hat, wann sie kündigen darf, Kündigung zur Unzeit, Covenants, Stillhalten, Sanierungskredit, Sicherheitenpool.
Was verkauft werden darf, Rechte Dritter, Preisfindung, Vorverkauf und Versteigerung, Anderkonto, Anfechtungsschutz und Steuern.
Wer wen bestellt, was die Rollen dürfen und kosten, Unterschied zu Sachwalter und Insolvenzverwalter – und welche Rolle zu welcher Lage passt.
Zugangsvoraussetzung, Anzeige beim Gericht, Instrumente, Gruppen, Abstimmung mit 75 Prozent, Bestätigung – mit Zeitbedarf, Kosten und typischen Fehlern.
Frühwarnsystem, 13-Wochen-Liquiditätsplan, Kennzahlen mit Schwellenwerten, Eskalationsstufen, Berichtspflicht, Haftung und Dokumentation.
Krisenstadien, Insolvenzreife, integrierte Planung, Sanierungsfähigkeit in zwei Stufen – was im Gutachten steht, wer es erstellt, was es kostet und welche Unterlagen Sie bereithalten sollten.
Instrumente, Reihenfolge der Gespräche, Verhandeln mit Bank, Lieferanten und Finanzamt, Vertragsklauseln und die Grenze zum StaRUG.
Insolvenzrecht
Für Geschäftsleiter, Gesellschafter, Lieferanten und Privatpersonen: von den ersten Warnsignalen über die Antragspflicht bis zur Restschuldbefreiung.
Ziele, Rechtsgrundlagen (InsO, StaRUG), Zeitpunkt, Verfahrensherren und Gläubigerrechte im Vergleich – mit Schwerpunkt auf Veräußerungen: Verkauf aus der Insolvenz gegenüber Verkauf in der Sanierung.
Vorläufiger Gläubigerausschuss nach § 22a InsO, Mitwirkung bei Verwalterauswahl und Eigenverwaltung, Zustimmungsvorbehalte, Kassenprüfung, Haftung nach § 71 InsO, Vergütung – und ob sich die Mitarbeit für Gläubiger lohnt.
Ausschlagung in sechs Wochen, Aufgebot und Inventar, Nachlassverwaltung, Dürftigkeitseinrede, die Antragspflicht des Erben nach § 1980 BGB, Ablauf des Verfahrens, Rangfolge der Forderungen und Erbengemeinschaft.
Warum Darlehen der Gesellschafter ganz hinten stehen, wann Rückzahlungen aus dem letzten Jahr zurückgefordert werden, welche Ausnahmen gelten und wie Finanzierungen in der Krise gestaltet werden sollten.
Einfacher, verlängerter und erweiterter Vorbehalt in der Insolvenz, Wahlrecht des Verwalters, Herausgabeverbot im Eröffnungsverfahren, Beweisfragen, Kostenbeiträge – und wie Lieferanten ihre Rechte sichern.
Wer einen Betrieb vom Insolvenzverwalter kauft, übernimmt Vermögenswerte ohne Altschulden – unter Zeitdruck, mit wenig Garantien und mitsamt der Belegschaft. Was Investoren, Wettbewerber und MBO-Teams über Gläubigerzustimmung, Verträge, Sicherheiten, § 613a BGB und Haftungsprivilegien wissen sollten.
Was aus Liefer-, Miet- und Dienstleistungsverträgen wird: Eröffnungsverfahren, Wahlrecht des Verwalters nach § 103 InsO, § 112 und § 119 InsO, Erlöschen von Aufträgen und Vollmachten, Checkliste und Vorsorge im Vertrag.
Der Weg von der Schuldenübersicht bis zur Restschuldbefreiung: Einigungsversuch, Antrag, Abtretungsfrist, Obliegenheiten und die Fehler, an denen das Verfahren scheitern kann.
Umwandlung in vier Geschäftstagen, Grundfreibetrag und Erhöhungsbeträge, Bescheinigung, Ansparen und Übertragen, Gemeinschaftskonto, Rechte gegenüber der Bank und das P-Konto in der Privatinsolvenz.
Krankenkasse, Finanzamt oder Lieferant stellen den Antrag: Voraussetzungen nach § 14 InsO, Anhörung, Sicherungsmaßnahmen, Abwehr, Zahlung nach Antrag und die Frage, wann der eigene Antrag der bessere Weg ist.
Anspruch der Beschäftigten, Insolvenzereignis und Dreimonatszeitraum, Antragsfrist, Vorfinanzierung mit Zustimmung der Agentur für Arbeit, Zeitplanung der Eröffnung und Fallstricke für die Geschäftsführung.
Kündigungssperre nach dem Antrag, Miete als Masseverbindlichkeit, Sonderkündigungsrecht des Verwalters, Kaution und Vermieterpfandrecht, Eintritt des Erwerbers bei einer Betriebsübernahme.
Wann Geschäftsleiter einen Insolvenzantrag stellen müssen, wie Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung geprüft werden, was bei Führungslosigkeit gilt und welche Folgen ein verspäteter Antrag hat.
Zehn typische Haftungsfallen für Geschäftsführer und Vorstände: Insolvenzantrag, Zahlungsverbot, Gesellschafterdarlehen, Sozialabgaben, Steuern, Buchführung, Ressortaufteilung, Bürgschaften und D&O – mit Rechtsgrundlage und konkreten Hinweisen, wie Sie jede Falle vermeiden.
Betriebswirtschaftliche Frühwarnzeichen, die typischen Krisenstadien, die Pflicht zur Krisenfrüherkennung nach § 1 StaRUG und ein Plan für die ersten 14 Tage.
Wann bereits erhaltene Zahlungen zurückgefordert werden können, welche Rolle Ratenzahlungen und Kenntnis spielen, wie das Bargeschäft schützt und wie Sie auf ein Anfechtungsschreiben reagieren.
Für Lieferanten, Dienstleister, Vermieter und Privatgläubiger: Anmeldefrist und Adressat, Inhalt der Anmeldung nach § 174 InsO mit Musteraufbau, Prüfungstermin und Feststellung, Bestreiten, Aus- und Absonderung, Aufrechnung, Quote und typische Fehler.
Überschuldung entscheidet sich nicht in der Handelsbilanz, sondern in der Fortführungsprognose über zwölf Monate. Wie die zweistufige Prüfung nach § 19 InsO funktioniert, wann Rangrücktritt und Kapitalzusagen helfen und welche Frist läuft, wenn die Prognose kippt.
Insolvenzverwalter oder Sachwalter? Der Beitrag erklärt Regelinsolvenz und Eigenverwaltung, die Voraussetzungen nach § 270a InsO, das Schutzschirmverfahren, Kosten, Insolvenzgeld und die Rolle des Gläubigerausschusses – mit Vergleichstabelle und Kriterienliste für die Entscheidung vor dem Antrag.
Schwacher oder starker Verwalter, Zustimmungsvorbehalt, Zahlungen, Lieferanten, Insolvenzgeld und laufende Verträge: wie die Wochen zwischen Antrag und Eröffnung ablaufen und wie Sie sie für das Unternehmen nutzen.
Kein Vorrecht, aber viele Instrumente: Was das Finanzamt vor und nach dem Insolvenzantrag darf, wann Zahlungen an die Finanzkasse angefochten werden, wann Geschäftsführer nach § 69 AO haften und was aus Steuerschulden bei der Restschuldbefreiung wird.
Werkzeug
Der Krisen-Check läuft ausschließlich in Ihrem Browser; Ihre Eingaben werden nicht übertragen. Er ersetzt keine Beratung, zeigt aber schnell, wie dringend die Lage Ihres Unternehmens ist.
Zehn Fragen zu Liquidität, Rückständen, Planung und Finanzierung. Am Ende erhalten Sie eine Einschätzung, ob Sie die Lage beobachten, zügig handeln oder sofort rechtlichen Rat einholen sollten.
Glossar A–Z
Die wichtigsten Begriffe aus dem Insolvenz- und Sanierungsrecht in alphabetischer Reihenfolge. Ausführlichere Erläuterungen finden Sie in den Beiträgen und auf unseren Themenseiten.
Vertiefung
Die Beiträge beantworten typische Einzelfragen. Einen vollständigen Überblick über die Rechtsgebiete und darüber, wie wir Sie begleiten, geben unsere Themenseiten.
Insolvenzgründe, Unternehmensinsolvenz, Eigenverwaltung und Insolvenzplan, Haftung der Geschäftsleitung, Anfechtung, Gläubigerrechte und Privatinsolvenz.
Krisenfrüherkennung, außergerichtliche Sanierung, Restrukturierung nach dem StaRUG und übertragende Sanierung – welcher Weg in welchem Krisenstadium passt.
Typische Krisenmuster und Rechtsfragen in Bau und Handwerk, Handel, Gastronomie und Industrie.
Wie wir in konkreten Lagen vorgehen, zeigen unsere typischen Fälle. Für Unternehmen bieten wir zu vielen dieser Themen Inhouse-Schulungen an.
Alle Beiträge geben einen allgemeinen Überblick (Stand des jeweiligen Beitrags) und ersetzen keine Beratung im Einzelfall.
Erstgespräch
Schildern Sie uns Ihre Situation. Wir prüfen zuerst Fristen und Dringlichkeit und sagen Ihnen offen, wie es weitergehen kann – und womit Sie bei den Kosten rechnen müssen.